Dschungelgeschichten von Angkor Wat und Siem Reap

Das letzte Ziel unseres Auslandssemesters ist Siem Reap, die Stadt südlich des weltbekannten Tempelkomplexes rund um Angkor Wat. Da wir aus Ko Samui mit viel Gepäck ankamen und keine Lust auf eine lange Busfahrt hatten, haben wir uns für den 45 Minuten langen Flug entschieden. Diese Route wird von Thai, Bangkok Airways, Air Asia uvm. bedient, sodass die Tickets dementsprechend billig sind. Noch billiger sind Busse, die für die 300km Strecke etwa 16€ berechnen. Ein optimales Ziel für einen Wochenendtrip.

Nach unserer Ankunft haben wir uns ein Visa on Arrival geholt, das 30$ kostet. Da wir kein Foto mehr ausdrucken konnten, haben wir 2$ extra gezahlt. An der Grenzkontrolle dann das erste typisch Kambodschanische… lange Schlangen vor den Schaltern, in denen die Beamten seelenruhig auf ihrem Handy tippen und im Schnitt pro Person sage und schreibe 3! Minuten gebraucht haben.
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Q&A, Fazit zum Auslandssemester und zur Chula

Heute ist der letzte Tag des Auslandssemesters und in Asien, da wir morgen leider wieder nach Deutschland fliegen. Mit diesem Blogeintrag möchte ich abschließend ein paar Fragen beantwortet, die mir von Freunden, Familie und Kommilitonen gestellt wurden. Abschließend gebe ich euch mein Fazit zum Auslandssemester und zur Uni 🙂

Warum hast du dich für die Chula entschieden?
Die Entscheidung für die Chula war bei mir keineswegs von vorne herein klar. Da mein Favorit Stellenbosch nicht mehr zur Verfügung stand, bin ich jede Uni erneut durchgegangen. Ich wollte etwas Neues erleben und da ich in Amerika schon mehrfach war und aus Europa raus wollte, blieb nur noch Asien oder Australien übrig. Ich habe mich letzen Endes für Asien und Thailand entschieden, da ich viele Länder zum Reisen um mich herum haben wollte, und nicht allzu viel Geld ausgeben wollte.
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SEOUL: Goodbye Seoul – Das werde ich vermissen

Es ist jetzt schon einen Monat her, dass unser Auslandssemester in Seoul offiziell als beendet gilt.

Die letzte Woche war sehr stressig, mit Final Presentations, so viel Sightseeing und Essen wie möglich. Die Liste von Dingen, die ich nach Deutschland mitbringen wollte, war sehr lang. Und doch fallen mir jetzt noch tausend Sachen ein, die ich vergessen habe.

Unser Aufenthalt in Korea war, bis jetzt, das beste Semester, dass ich an der Macromedia erlebt habe. Die Professoren waren super lieb, die Kommilitonen waren auf einer Wellenlänge. Ich habe mich einfach ein Stück mehr zuhause gefühlt, als daheim in Hamburg.

Wie habe ich meine letzte Woche verbracht?

Mein Freund kam mich die letzten Tage besuchen und wir haben wirklich versucht etwas Sightseeing einzubringen, aber am Ende waren wir doch jeden zweiten Tag in Myeongdong(명동), der Shopping Straße in Seoul.

Familienbesuche mit seinem Bruder standen natürlich auch oft an, aber die besten Tage waren die, an denen wir gemeinsam draußen waren.

Mitbringsel:

Unsere Mitbringsel für die Familie und Freunde waren hauptsächlich folgende:

Socken(Korea hat die besten und witzigsten/süßesten Socken. Und nur 1.000₩ – ca 70ct – pro Paar!)

Gesichtsmasken(Holy Grail. Ohne Masken dürft ihr Korea nicht verlassen!)

Medizin(Unglaublich günstig und gut.)

Memo Sticker(allgemein allerlei Kleinkram aus Artbox)

Am besten kamen die Gesichtsmasken und die Socken an.

Was werde ich vermissen?

Ich werde definitiv sehr vieles vermissen.

Die Öffnungszeiten der Geschäfte und Restaurants.

Bis 11 Uhr Abends haben die Geschäfte, in den bekannten Shopping Areas, jeden Tag geöffnet. Da Korea kein christliches Land ist, ist Sonntag hier kein Feiertag. Ihr könnt also ganz entspannt die ganze Woche lang einkaufen gehen.

PC방 (PC Cafés).

Ich liebe die PC방. Da ich eine leidenschaftliche League of Legends Spielerin bin, habe ich selbstverständlich einige Stunden hier verbracht. Schnelles Internet, super Ausstattung und Essen und Trinken für einen kleinen Preis. Wenn ihr eure letzte Bahn verpasst(man glaubt es kaum, aber das ist mir öfters passiert), dann könnt ihr einfach die ganze Nacht hier verbringen.

Das Internet.

Hallelujah. Das Internet war himmlisch. Für die Zocker unter euch: Bei League of Legends hatte ich 7ms. Free Wifi überall. Und nicht dieses schreckliche, bei dem Ihr Leiber euer Datenvolumen benutzt. Nein. Dieses Wifi hier ist einfach fantastisch. Zurück in Deutschland dreh ich fast durch bei dem langsamen Internet. Nichts funktioniert. Notiz für mich: Ich sollte meinen Anbieter wechseln.

Essen.

Das koreanische Essen. Von traditionellen Suppen über Chimaek(치맥 – Chicken und Bier), Korean BBQ bis hin zu Streetfood. Wenn ihr Essen liebt und nicht vor scharfen und Fleisch lastigen Gerichten zurückschreckt, dann werdet ihr koreanisches Essen lieben. Hier vegan, oder vegetarisch zu sein ist schwer. Ganz besonders angetan haben es mir aber die Dessert Restaurants. Ich werde mein Mangobingsu (망고빙수) sehr vermissen.

Cafés.

The Coffee Bean, Osulloc, A Twosomeplace, Holly’s und und und. Meine Favoriten sind die ersten zwei. Bei „The Coffee Bean“ hat es mir der English Breakfast Latte (iced) angetan und Osulloc(오설록) ist ein Traum für Teeliebhaber. Ich bereue es sehr dort keinen der vielen Teesorten mitgenommen zu haben. Auf der anderen Seite war mein Koffer nicht zu zubekommen, ohne das sich jemand drauf setzten musste.

Shopping!!

Mädels und Jungs. Geht. In. Korea. Shoppen. Unbedingt! Ein Paradies. Ihr werdet so viele verschiedene Styles entdecken. Was das angeht bin ich doch sehr enttäuscht von Hamburg. Alle sehen gleich aus(ja ich spreche hier von den Hamburger/innen). Dunkle Jeans, Stiefel und eine Regenjacke. Es ist hier sogar so warm, verglichen mit Seoul. Als ich jedoch in Rock und dicker Jacke am Jungfernstieg war, fühlte ich mich fehl am Platz und dezent beobachtet.

Die Menschen.

Unser erster Eindruck von „den Deutschen“ im Flugzeug war folgender. Wir sind gelandet, standen an unserem Platz, und sofort sprang ein Mann auf und holte seinen Koffer aus der Gepäckablage. Dabei stieß er einem anderen Mann, der von seinem Sitz aufstand, leicht an den Kopf. „Ey passen Sie doch auf, Sie Arsch“(oder so ähnlich). Alle regten sich auf und die Beschimpfungen gingen los. In Korea gäbe es vielleicht ein kurzes „Entschuldigung“. Eventuell noch nicht mal das, denn Reden tun die Koreaner wohl nicht gerne. Allgemein werden Deutsche unglaublich schnell aggressiv und suchen nach Streit. Das war eine meine Beobachtungen nach den ersten Wochen zurück in Deutschland. Manchmal ist es doch besser einfach ruhiger zu sein.

Die Uni.

Obwohl ich es sehr Schade fand, dass wir Deutschen unter uns waren, werde ich die Uni, die Professoren und meine Kommilitonen vermissen.

Jetzt, da ich endlich alles organisiert habe, habe ich noch viel Sightseeing für euch. Nachträglich werde ich hier(die nächsten Tage hoffentlich) einen Blog über die Sehenswürdigkeiten hochladen.

Finals are calling

Heyho aus Vilnius!

Der Stress um die Finals ist e.n.d.l.i.c.h. vorbei und nun ist auch endlich Zeit mal wieder ein bisschen von uns hören zu lassen.

Weihnachten und Silvester waren wir daheim und haben unsere Familien besucht und hauptsächlich unser eignes Bett genossen und gegessen, gegessen, gegessen… (wie das halt so ist an Weihnachten!) Am 02.01. gings gleich wieder zurück ins kalte Litauen, wobei die Temperaturen an dem Tag ein Witz zu dem waren im Vergleich zu dem, was heute so auf dem Thermometer steht. Hier fängt es jetzt nämlich an so richtig kalt zu werden, schöne -10 Grad bei denen der Fluss langsam aber sicher anfängt einzufrieren und man selber schon gar nicht mehr weiß was man überhaupt anziehen soll. (Zwiebellook ist in dem Fall nicht genug und Ski-Kleidung ist auf jeden Fall zu empfehlen!) Wie schön, dass wir bald heim fliegen und die -20 Grad Marke nicht mehr erleben werden!

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Rooftopbars in Bangkok

In Bangkok gibt es jede Menge Möglichkeiten die Stadt auch von oben zu betrachten. Dazu bieten sich am besten Rooftop Bars an, welche es wie Sand am Meer gibt. Besonders zu Sonnenuntergang ist der Ausblick besonders ansehnlich und eignet sich perfekt für traumhafte Fotos. Jede Bar hat ihr eigenes Special und somit ist für jedermann etwas dabei. Von teuer bis günstig, schick bis casual und von Drinks bis Speisen. Hier nun eine knappe Aufzählungen von meinen Lieblingsbars.

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Ko Samui: Trauminsel voller Müll?

Johannes und ich haben uns am 28. Dezember zusammen mit Familie und Nachbaren auf den Weg nach Ko Samui gemacht, eine bekannte Insel im Süden Thailands. Im Gegensatz zu bekannten Inseln wie Phuket oder Koh Lanta liegt Ko Samui in der geschützten Seite des Golfes von Thailand, und war daher nicht vom Tsunami 2004 betroffen. Nahegelegene Inseln sind die für die Full Moon Party bekannte Insel Ko Pha Ngan und das Taucherparadies Ko Tao, die 15 beziehungsweise 60 Kilometer nördlich von der Insel gelegen sind.

Für die Anreise nach Ko Samui sowie die umliegenden Inseln habt ihr verschiedenste Möglichkeiten, die sich aber preislich je nach Dauer unterscheiden. Ko Samui hat selber einen kleinen Airport, der dutzende Male täglich aus Bangkok von Bangkok Airways und Thai Airways angeflogen wird. Da der Flughafen sehr klein ist, und wir in der Hauptreisezeit geflogen sind, waren die Tickets mit 260€ hin und -zurück extrem teuer, allerdings gibt es keine andere Option die einen in gut einer Stunde auf die Insel bringt. Air Asia fliegt bis aufs Festland nach Surat Thani, von wo ihr nach einer Busfahrt die Fähre auf die Insel oder die umliegenden Inseln nehmen könnt. Die mit Abstand billigste Option ist der Zug, der je nach Klasse bis nach Surat Thani 18-25€ kostet. Von da aus geht es dann wie mit Air Asia mit der Fähre auf die Inseln. Weiterlesen „Ko Samui: Trauminsel voller Müll?“

Chulalongkorn Kurse & Klausuren

Falls ihr euch für die Chulalongkorn University entscheidet, werdet ihr an vier Kursen teilnehmen, mit denen ihr eure 30 CP bekommt. Außerdem deckt ihr das Lehrprojekt 1 im Studiengang Management automatisch ab, die Abschlussnote wird hier aus der Durchschnittsnote aller vier Kurse berechnet. Da vergleichsweise viele Studenten die Chula als ihre Partneruni wählen, bekommt ihr „privaten“ Unterricht nur unter Macro-Studenten. Hier findet ihr den Stundenplan unseres Semesters, und könnt anhand der unten genannten Kurse die Fächer, die ihr belegen müsst, nachvollziehen. Die Mediendesigner dürfen als Einzige zwischen zwei Kursen, Fashion Photo und Television Production, wählen.

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